Hochzeitskleid

Die wichtigsten Accessoires für die Braut


Steht der schönste Tag im Leben bevor, dann sind zahlreiche Vorbereitungen nötig. Die Braut muss unzählige Accessoires besorgen und da kann schnell das eine oder andere in Vergessenheit geraten. Nicht so mit dieser Checkliste, die die wichtigsten Brautaccessoires auflistet:

  • Haarschmuck
  • Schleier
  • Tasche
  • >Schuhe
  • Schmuck
  • Ringkissen
  • Brautstrauß
  • Handschuhe

Der richtige Haarschmuck


Um das Outfit, nämlich das perfekte Hochzeitskleid, ideal abzurunden, bedarf es der richtigen Frisur. Hierbei sollte Frau nicht nur die Wahl zwischen Hochsteckfrisur oder klassischer Frisur treffen, sondern auch an den passenden Haarschmuck denken. Gerade am Tag aller Tage soll alles perfekt sein und so kann mit dem richtigen Haarschmuck genauso die Frisur der Braut noch aufgewertet werden.

Das Diadem ist beispielsweise ein toller Haarschmuck, wenn passend zum Hochzeitskleid ein Schleier getragen wird. Auch ein eher verspieltes Gesteck harmoniert optimal mit dem Schleier. Verschiedene Haarspangen und Haarnadeln sind zwar nicht unbedingt der Haarschmuck, an den man als erstes denkt, doch sind sie wichtig für einen guten Halt der Frisur. Optisch verziert, können Haarspangen und Haarnadeln der Frisur sogar noch den gewissen Touch verleihen.

Begehrt sind gleichfalls die Curlies. Diese Haarspiralen sind oft mit Steinchen verziert oder auch mit Blüten, passend zum Brautthema. Sie werden in das Haar eingedreht und verleihen ihm Halt, können es aber ebenso schmücken. Bei voluminösen Frisuren können die schlichten Curlies gewählt werden. Bei einer eher schlichten Frisur dürfen die Curlies durchaus etwas aufwändiger gestaltet sein, um die Frisur noch besser in Szene zu setzen.

Der richtige Schleier


Ohne Kopfschmuck ist das Hochzeitskleid nicht perfekt vollendet – so die weit verbreitete Meinung. Zwar könnte Frau auch einen Hut tragen, doch der Brautschleier ist so viel mehr, als nur ein Kopfschmuck. Er steht in vielen Regionen als Symbol für die Jungfräulichkeit der Braut. Einst wurde sie mitsamt dem Schleier vom eigenen Vater zum Altar geführt. Dort lüftete der Bräutigam den Schleier und symbolisch sollte so die Übergabe der Tochter vom Vater an den Ehemann dargestellt werden. Diese alten symbolischen Werte hat der Schleier heute freilich nicht mehr, zu einem echten Prinzessinnenkleid gehört er aber für viele Frauen noch immer dazu.

Er kann aus Spitze, Tüll oder Organza gewählt werden, kurz, mittellang oder gar bis zum Boden reichend mit langer Schleppe gestaltet sein. Wichtig ist aber, dass auch der Schleier optimal auf das Hochzeitskleid abgestimmt wird.

Die richtige Tasche für die Braut


Die wichtigsten Utensilien für die Toilette zwischendurch muss die Braut auch am Hochzeitstag bei sich tragen. Lippenstift, Make-Up und Parfum gehören dazu, aber genauso ein Notfall-Paket, wie Kopfschmerztabletten oder Nähzeug. Dafür braucht die Braut die passende Handtasche, wobei sie aktuell zwischen drei häufig gewählten Modellen entscheiden kann:

  1. Die Clutch Bag: Die Clutch ist die kleinste Tasche für die Braut, aber auch am unpraktischsten. Zum Einen bietet sie nicht viel Stauraum, zum anderen hat sie keinen Henkel. Sie wird traditionell unter den Oberarm geklemmt oder in der Hand gehalten, was aber bei der Begrüßung von Gästen sehr unpraktisch ist.
  2. Die Henkeltasche: Die klassische kleine Henkeltasche ist ebenfalls als Brauttasche bestens geeignet. Sie kann jederzeit über der Schulter getragen werden und bietet sogar etwas mehr Stauraum. Sie kann zudem für spätere Gelegenheiten weiter verwendet werden.
  3. Der Brautbeutel: Der Brautbeutel ist wiederum sehr klein, aber bequem. Er kann einfach um das Handgelenk der Braut geschlungen werden, so dass sie beide Hände über die Feierlichkeit hinweg frei hat.


Egal, welche Tasche nun zum Hochzeitskleid getragen werden soll, sie muss perfekt auf dieses abgestimmt sein. Hier hat die Braut zwei Möglichkeiten: Sie kann eine Tasche wählen, deren Farbton genau dem des Brautkleides entspricht oder eine Tasche in einer anderen, aber stets neutralen Farbe.

Die richtigen Schuhe


Entscheidend für den großen Tag sind auch die Brautschuhe. Sie müssen bequem und stylisch sein, optisch perfekt zum Hochzeitskleid passen und idealerweise sogar später noch getragen werden können. Wichtig ist es, die Schuhe rechtzeitig vor der Hochzeit zu kaufen, so dass sie erst noch eingetragen werden können. Wer dazu neigt, Blasen an den Füßen zu bekommen, sollte vorsorglich Geleinlagen besorgen.

Zusätzlich lohnt es sich, ein paar Schuhe zum Wechseln mitzunehmen. Die High-Heels machen sich bei der Trauung gut, für die ausgelassene Feierlichkeit tun es aber auch Sneakers oder Ballerinas.

Schmuck für die Braut ist wichtig


Am Hochzeitstag richtet sich alle Aufmerksamkeit auf das Brautpaar, auf die Braut sogar noch etwas mehr, als auf den Bräutigam. Umso wichtiger ist ein perfektes Outfit für die Braut, zu dem ebenfalls der richtige Schmuck gehört. Die Tradition sieht vor, dass Familienschmuck getragen wird. Diesen hat vielleicht schon die Großmutter zur eigenen Hochzeit getragen und er wird von Generation zu Generation weiter gegeben.

Allerdings hat auch dieser Brauch im Laufe der Jahre immer weiter abgenommen und so müssen viele Bräute heute selbst nach ihrem Schmuck suchen. Gold oder Silber, Weißgold oder Platin, ja sogar Modeschmuck kommen in Frage. Weißgold und Silber hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, da dieser Schmuck moderner wirkt, er passt auch optimal zum meist weißen Hochzeitskleid.

Aber selbst beim Schmuck gilt: Weniger ist mehr. Wenn die Braut also zum Hochzeitskleid Handschuhe, ein Diadem und einen Schleier trägt, sollte sie eine eher schlichte Halskette mit den passenden Ohrringen tragen. Schließlich soll ein harmonisches Gesamtbild entstehen.

Das Ringkissen


Entscheidendes Accessoire bei der Hochzeit ist ebenfalls das Ringkissen. Dieses ist das einzige Accessoire, was nicht zwingend auf das Hochzeitskleid der Braut abgestimmt sein muss. Dennoch empfiehlt es sich, auch hier in einem Farbton zu bleiben. Auf dem Ringkissen können die Trauringe besonders schön präsentiert werden. Anschließend kann der Pastor sie segnen und das Brautpaar kann sich dieses Symbol der unendlichen Liebe anstecken.

Die Ringkissen sind meist in Weiß oder Creme erhältlich. Sie können mit zarter Spitze verziert sein und eher verspielt daher kommen, aber genauso pompös mit riesigen Schleifen ausgestattet sein. Hier entscheidet der Geschmack des Brautpaares.

Der Brautstrauß


Der Brautstrauß muss ebenfalls farblich perfekt auf das Hochzeitskleid abgestimmt sein, aber auch auf die restliche Blumendekoration der Hochzeit. Und spätestens hier wird es Zeit, mit alten Traditionen zu brechen. Nach diesen ist es nämlich Aufgabe des Bräutigams, den Brautstrauß zu besorgen und ihn der Braut vor der Trauung zu überreichen.

Heute ist es eher üblich, dass Blumendeko für die Hochzeit, Brautstrauß und Co. lange im Voraus gewählt werden. Schließlich begleitet der Brautstrauß die Braut den ganzen Tag. Oft wird ein kleinerer, zweiter Brautstrauß mit bestellt, der dann traditionell am Abend geworfen wird und bestimmen soll, welche bisher unverheiratete Frau als nächstes heiraten wird. So kann die Braut ihren eigentlichen Hochzeitsstrauß selbst aufbewahren und erhält damit eine wichtige Erinnerung.

Die Brauthandschuhe


Sie müssen zwar nicht zwingend getragen werden, sind jedoch ein schönes Accessoire. Ganz klar, die Rede ist von den Brauthandschuhen. Sie werden am besten gemeinsam mit dem Hochzeitskleid ausgewählt, damit sie farblich optimal dazu passen. Sie können die Finger vollständig oder auch überhaupt nicht bedecken, letztere Variante erfreut sich großer Beliebtheit. So muss der Handschuh für das Anstecken des Rings nicht ausgezogen werden und der Ring muss ebenso nicht über den Handschuh gezogen werden.

Ob kurze Brauthandschuhe, lange Handschuhe, die bis über die Oberarme reichen oder mittlere Handschuhe, ob Spitze, Satin oder ein anderer Stoff – die Auswahl ist riesig. Doch sollte immer darauf geachtet werden, dass auch die Brauthandschuhe das Hochzeitskleid ideal abrunden.

Der richtige Brautschleier


Der Brautschleier ist ebenfalls zu den Brautaccessoires zu zählen. Es ranken sich mittlerweile viele Legenden um den Schleier und lieb gewonnene Bräuche werden mit ihm unweigerlich in Verbindung gebracht. So stand der Brautschleier einst als Symbol für die Reinheit und Unberührtheit der Braut. Das ist heute freilich nicht mehr der Fall, viele Bräuche, die mit dem Brautschleier verbunden werden, sind aber nach wie vor aktuell.

So wird der Brautschleier oft das Gesicht der Braut verhüllen. Diese wird vom Brautvater vor den Altar geführt und erst mit dem Hochzeitskuss darf der Bräutigam den Brautschleier lüften. Dieser Brauch wird noch heute gerne auf Hochzeiten umgesetzt, wenngleich längst nicht alle Schleierformen das Gesicht der Braut bedecken. Die wichtigste Frage, die sich die Braut bei der Wahl des Schleiers stellen muss, ist die, ob er denn zum sorgfältig ausgewählten Hochzeitskleid passt. Dafür muss natürlich der genaue Farbton des Hochzeitskleides getroffen werden, weshalb es sich empfiehlt, dass Schleier und Hochzeitskleid zusammen ausgewählt werden. Aber auch bei den Schnitten und Längen der Schleier gibt es große Unterschiede.

Der Blusher


Der als Blusher bekannte Brautschleier ist ein sehr kurzer Schleier, der nur das Gesicht der Braut bedeckt. Er wird sehr gerne getragen, wenn es um die Einarbeitung des oben beschriebenen Brauchs in die Hochzeitszeremonie geht. Da der Brautschleier wenig auffällig ist, wird er oft nur zur Trauung getragen und für die Feierlichkeiten der Hochzeit wieder abgenommen. Aufgrund der Schlichtheit des kurzen Blusher Schleiers lässt er sich mit fast jedem Hochzeitskleid kombinieren, besonders schön harmoniert er jedoch mit dem Fishtail- oder dem Empire-Schnitt.

Mittellange und lange Schleier


Der mittellange Schleier kann in der Länge variieren, er reicht oft bis zu den Ellenbogen, aber mitunter auch bis zur Hüfte. Dieser Schleier passt zu fast jedem Hochzeitskleid, ob schlicht und elegant oder eher extravagant im Kuppel-Schnitt gehalten.

Eine Nummer länger ist der lange Schleier, der auch als Ballettschleier bekannt ist. Er kann bis zu den Fußknöcheln, in seltenen Fällen sogar noch weiter reichen. Der Ballettschleier passt sich vielen Schnitten der Hochzeitskleider gut an, zum Kuppel-Schnitt sollte er jedoch nicht kombiniert werden. Hier ist das Hochzeitskleid schon sehr voluminös und auffällig, wer jetzt noch einen extralangen Schleier dazu trägt, tut etwas zu viel des Guten. Bei sehr schlichten Kleidern, die höchst elegant wirken sollen, ist der Ballettschleier dagegen die ideale Wahl. Er kann ebenfalls als Ersatz für eine Schleppe gewählt werden.

Ein außergewöhnlicher Schleier ist der so genannte Kathedralschleier. Er kann eine Länge bis zu fünf Metern haben und wird oft bei königlichen Hochzeiten getragen. Der Schleier selbst sollte dabei mit einem Hochzeitskleid getragen werden, das über eine Schleppe verfügt, damit er auf dieser aufliegen kann. Allerdings gestaltet sich das Tragen des Kathedralschleiers für die Braut als schwierig, insbesondere bei Hochsteckfrisuren wird der richtige Halt nur dann gewährt, wenn diese vom Profi wirklich perfekt gesteckt wurden.

Schleier in Schichten


Weiterhin gibt es viele Schleier, die in Schichten erscheinen. Der klassische Schichten Schleier besteht aus zwei Schleiern, die übereinander getragen werden. Das Besondere dabei: Die beiden Schleier müssen unterschiedlich lang sein, damit der Schleier insgesamt mehr Volumen erhält. Dieser Schleier kann zu den verschiedensten Hochzeitskleidern getragen werden, es kommt dabei stets auf die gewählte Länge an. Außerdem sollte die Braut Obacht geben, dass der Schichten Schleier nicht zu pompös wirkt. Schnell könnte er sonst die Aufmerksamkeit vom Hochzeitskleid ablenken, was keineswegs gewünscht ist.

Ein anderer Schichten Schleier ist der Mantilla Schleier, der seinen Ursprung in Spanien hat. Der traditionelle Schleier ist ebenfalls in zwei Schichten geteilt. Klassisches Material für den Mantilla Schleier ist feine Spitze, so dass er sich gut zu einem ebenfalls mit Spitze verzierten Hochzeitskleid kombinieren lässt. Der Mantilla Schleier wird vor dem Gesicht getragen, so dass der zeremonielle Akt der Enthüllung der Braut wieder im Mittelpunkt steht. Die Länge des Mantilla Schleiers ist im Gegensatz zu den anderen Schleiern nicht festgelegt, weshalb er zu verschiedenen Hochzeitskleidern kombiniert werden kann. Er ist allerdings sehr eng anliegend und sollte mit einem Kamm gut im Haar befestigt werden. Besonders schön wirkt der Mantilla Schleier übrigens in Kombination mit einem schlichten, körperbetonten Hochzeitskleid.